Nähere Informationen zu Impfungen

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Der Verein zur Förderung der Impfaufklärung (VFI) möchte das Bewusstsein der Menschen um die Wichtigkeit von Impfungen fördern, beispielsweise durch die Unterstützung von Informationskampagnen oder die Organisation von Projekten zu unterschiedlichen Aspekten des Impfwesens.

Der VFI hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen Halbwissen und Vorurteile vor allem aber gegen unbegründete Sorgen und Ängste rund um das Thema Impfung anzutreten.

Mag. Dr. Christiane Körner
Präsidentin des Vereins zur Förderung der Impfaufklärung (VFI)

Vision

Jeder soll sich durch wissenschaftlich fundiertes Wissen sein Bild über Impfungen machen,  um die individuell richtige Entscheidung treffen zu können.

Dem VFI liegt daher im Speziellen eine ausgewogene Risikoabschätzung und Impfaufklärung, basierend auf Daten und Fakten, am Herzen. Um Entscheidungen treffen zu können, ist es wichtig, über das Themengebiet gut Bescheid zu wissen. Die Menschen brauchen dafür klare und vor allem verständliche Informationen. Deshalb sollen Fakten rund ums Impfen durch den VFI der Bevölkerung näher gebracht werden.

Dank wirksamer Impfprogramme haben die meisten Bürger in Industrieländern nie die Folgen von durch Impfung vermeidbaren Krankheiten erlebt. Viele Menschen meinen, dass von diesen Krankheiten auch keine Bedrohung mehr ausgeht, weil sie nicht mehr so verbreitet wie früher sind. Manche halten sogar den Impfstoff für gefährlicher als die Krankheit.

Der VFI will durch Aufklärungsarbeit der Bevölkerung helfen, ein Wissen rund um Schutzimpfungen aufzubauen und möchte zeigen, dass die Chance, schwere Krankheiten und deren Folgen zu vermeiden, genutzt werden soll.

Fakten

  • Warum impfen?

    • Impfungen gehören zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin, sie schützen nicht nur vor Erkrankungen, sie können Erreger, die von Mensch zu Mensch übertragen werden, sogar ausrotten, wie beispielsweise Kinderlähmung, Hepatitis B oder Masern. Auch bei Krankheiten, wo der Erreger nicht ausgerottet werden kann, nutzt man Impfungen dazu, die Krankheit selbst, soweit wie möglich, zu minimieren.
  • Was passiert bei der Impfung?

    • „Impfen nützt die Fähigkeit des Körpers aus, sich nach dem Kontakt mit einem Krankheitserreger, durch Bildung von bleibenden Abwehrstoffen, vor einer neuerlichen Infektion zu schützen!“ Eine Impfung löst somit denselben Vorgang im Immunsystem aus, wie bei einer natürlichen Ansteckung mit einem Erreger. Impfen ahmt also gewissermaßen die Natur nach.
    • Als Reaktion auf die Impfung kann es an der Impfstelle zu Schwellungen, Rötungen oder Druckschmerz kommen.
  • Situation in Österreich

    • In Österreich gibt es im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern keine Impfpflicht, sondern sogenannte Impfempfehlungen. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung muss (von den Eltern) individuell getroffen werden. Das erfordert auch eine Auseinandersetzung mit dem Thema.
    • Jährlich wird ein Impfplan in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit und Expertinnen und Experten des Nationalen Impfgremiums (NIG) präzisiert bzw. aktualisiert. Welche Impfungen empfohlen und erstattet werden, ist Aufgabe des Konsortiums von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, das viermal im Jahr tagt.
    • Der Österreichische Impfplan ist unter www.bmg.gv.at immer aktuell abrufbar.
    • Im Jahre 1989 wurde mit der Einführung des Gratis- Kinderimpfkonzeptes ein entscheidender gesundheitspolitischer Schritt gesetzt. Die wichtigsten Impfungen werden allen Kindern bis zum 15 Lebensjahr gratis zur Verfügung gestellt.
    • Trotz sehr guter und wissenschaftlich fundierter Impfempfehlungen gibt es, vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen, Impflücken.
  • Sorgen und Ängste

    • Die Skepsis in der Bevölkerung gegenüber Impfungen nimmt zu. Die Verunsicherung ist gewachsen. Die Menschen vergessen, dass uns hohe Durchimpfungsraten bisher vor vielen Krankheiten geschützt haben. Wir haben zum Beispiel in Österreich seit langem keine Kinderlähmung mehr gesehen. Diphtherie gibt es nicht mehr und nur vereinzelt Tetanus. Stattdessen geraten Nebenwirkungen, die oft gar keine sind, in den Fokus der Aufmerksamkeit.
    • Zweifel an der Wirkung? Priv.Doz.in Dr.in Pamela Rendi-Wagner vom Bundesministerium für Gesundheit sagte bei ihrem Referat am Impftag 2015: „Ich kenne in Österreich einen Verein in der Steiermark, dessen Mitglieder bezweifeln die Schutzwirkung von Vakzinen. Als Infektiologin habe ich über die Wirksamkeit von Impfungen geforscht. Aber richtige Impfgegner gehen auf naturwissenschaftliche Argumentationen gar nicht ein. Sie bezweifeln, dass Viren Krankheiten verursachen. Wenn Argumente Glaubenssache sind, macht Diskutieren keinen Sinn.“
    • Beim Auftreten einer Erkrankung nach einer Impfung ist zu beachten, dass aus einem zeitlichen Zusammenhang nicht automatisch auch eine Ursächlichkeit abzuleiten ist. Fachleute sprechen hier auch von der sogenannten „Hintergrundmorbidität“. Darunter versteht man das „übliche Auftreten von Krankheiten“, die in einer Bevölkerung vorkommen, jedoch fälschlicherweise als Folge einer Impfung in Zusammenhang gebracht werden. Diese Erkrankungen wären mit und ohne Impfung eingetreten.
    • Angst vor Aluminium? Auf Platz eins der Ängste rangiert Aluminiumhydroxid, das als Impfstoffverstärker eingesetzt wird. „Die durchschnittliche Aluminiumaufnahme durch die Nahrung beträgt bei einem Erwachsenen 105 Milligramm pro Woche. Das ist 130-mal mehr als durch eine Impfung“, ergaben Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.
    • Beispiel Masern-Impfung: Auch hier ist der Nutzen unbestreitbar, das Risiko gering. Seit 2002 sind 16 Kinder in Österreich an den tödlichen Langzeitfolgen von Masern gestorben, bei mehr als 800.000 Geimpften gab es keinen einzigen Fall eines anerkannten Impfschadens.
  • Dr. Rudolf Schmitzberger

    Impfreferent der Österr. Ärztekammer und Kinderarzt

    „Wenn Österreich aufhören würde, Kinder gegen Masern, Mumps und Röteln zu impfen, gäbe es dadurch in 14 Jahren dreimal so viele Tote wie heute im Straßenverkehr.“

  • Univ. Prof. Dr. Herwig Kollaritsch, MD, DTM

    Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie Medizinische Universität Wien

    „Unser Immunsystem unterliegt einem natürlichen Alterungsprozess, der zusätzlich noch durch verschiedene altersbedingte Grundkrankheiten und auch durch Medikamente beeinflusst werden kann. Bereits ab dem Alter von 40 Jahren zeigen sich erste Veränderungen, ab etwa 60 Jahren werden diese klinisch relevant. Generell ist es einfacher, den Schutz, der einmal in jungen Jahren aufgebaut wurde, weiterzuführen, das langlebige Immungedächtnis macht dies möglich. Aber auch Erstimpfungen machen Sinn, sie müssen aber auf die schlechtere Immunantwort abgestimmt werden, was eine Änderung des Impfschemas bedeuten kann.“

  • Priv.Doz.in Dr.in Pamela Rendi-Wagner, MSc, DTM&H

    Bundesministerium für Gesundheit – Sektion III – Öffentliche Gesundheit und medizinische Angelegenheiten

    „Impfen hat mit Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und konkret gegenüber schwächeren Gruppen zu tun. Es geht für Eltern darum, nicht nur die Gesundheit der eigenen Kinder im Auge zu haben, sondern auch deren Umfeld keinen Krankheitsrisikos auszusetzen.
    Wir unterscheiden zwischen Impfungen, die auch für die öffentliche Gesundheit wichtig sind. Meist sind das Impfungen gegen hochansteckende, gefährliche Erkrankungen. Die werden bezahlt. In die andere Gruppe fallen jene Impfungen, die das Individuum schützen, die FSME-Impfung zum Beispiel. Nach diesen Kriterien entscheiden wir unter anderem, welche Impfungen bezahlt werden und für welche die Kosten selbst zu tragen sind.“

  • Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, MSc, PhD

    Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Med-Uni Wien

    „Die Zahlen von Keuchhusten und Masern sind seit 2010 merklich gestiegen. Krankheiten, die es praktisch nicht mehr gab, kommen wieder zurück. Ein einziger Patient mit Keuchhusten kann bis zu 17 andere anstecken. Die langwierige Krankheit kann auch Erwachsene treffen, da es nicht ausschließlich eine Kinderkrankheit ist.
    Große schützen Kleine: Das sei etwa bei Keuchhusten der Fall, der hochansteckend ist und vor allem für Säuglinge lebensgefährlich. Auch Erwachsene können Überträger sein.
    Kleine schützen Große: Das gilt etwa bei Grippeviren, die sich in Schulen und Kindergärten besonders schnell verbreiten. Vor allem für Großeltern, die mit Kindergarten- und Schulkindern in Kontakt sind, kann Influenza lebensgefährlich sein. Durch Impfungen erzielt man den sogenannten Cocooning-Effekt. Eine Studie hat ergeben, dass mit 402 geimpften Kindern ein Todesfall vermieden werden kann.“

Verein zur Förderung der Impfaufklärung

  • A.o. Univ. Prof. Dr.med. Ursula Kunze

    A.o. Univ. Prof. Dr.med. Ursula Kunze

    Generalsekretärin des Vereins zur Förderung der Impfaufklärung

    „Impfungen verhindern zahlreiche Infektionskrankheiten, die einen schweren Verlauf nehmen oder sogar zum Tod führen können. Sie gehören zu den wirksamsten und effektivsten Maßnahmen, um das Überleben und gesunde Aufwachsen von Kindern zu sichern. Außerdem haben sie dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit seit 1990 halbiert werden konnte. Impfen ist aber nicht nur Kindersache, sondern eine wichtige Vorsorgemaßnehme über die gesamte Lebenszeit. Auch Erwachsene profitieren durch einen aufrechten Impfschutz!“

  • Mag. Dr. Christiane Körner

    Mag. Dr. Christiane Körner

    Präsidentin des Vereins zur Förderung der Impfaufklärung

    „Der VFI sieht, so wie führende Gesundheitsmediziner in Österreich in Impfungen die wichtigsten Maßnahmen, um sich und seine Angehörigen zu schützen. Fragen Sie Ihren Arzt. Informieren Sie sich bei ihrem Apotheker. Fürchten sie sich bitte nicht vor der Schutzimpfung, sondern vor dem, was ohne sie passieren kann.“

Kontakt

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Impressum

Der Verein zur Förderung der Impfaufklärung wurde 2014 gegründet.

Das Präsidium besteht aus:

  • Mag. Dr. Christiane Körner – Präsidentin des VFI und Pharmazeutin
  • Dr. Georg Duscher – Vizepräsident des VFI, Stv. Leiter des Institutes für Parasitologie / Department für Pathobiologie–und Parasitologe/Virologe an der VetMed Wien
  • A.o. Univ. Prof. Dr. Ursula Kunze– Generalsekretärin des VFI, Institut für Public Health an der MedUni Wien

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf unserer Homepage auf keinen Fall einen Arztbesuch oder eine Beratung durch den Apotheker Ihres Vertrauens ersetzen können.

Offenlegung (gem. § 24 MedienG, § 25 MedienG und § 5 ECG)

Vereinsname
VFI – Verein zur Förderung der Impfaufklärung

Präsidentin
Mag. Dr. Christiane Körner

Vereinssitz
Wien

Zustelladresse
Schubertring 6, 1010 Wien

Vereinsregisterbehörde
Landespolizeidirektion Wien, Referat Vereins-, Versammlungs- und Medienrechtsangelegenheiten

ZVR-Zahl
155764559

Vereinszweck
Impfungen zählen zu den wirksamsten Erfindungen der Medizin. Ärzte und Apotheker haben damit wirksame Mittel zur Hand, um Krankheiten verhindern zu können!
Der Verein zur Förderung der Impfaufklärung hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen Halbwissen und Vorurteile, vor allem aber gegen unbegründete Sorgen und Ängste rund um das Thema Impfung anzutreten.

Urheberrecht
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Datenschutz
Personenbezogene Daten werden vom Verein zur Förderung der Impfaufklärung ausschließlich nach den Vorgaben des österreichischen Datenschutzrechts erhoben, verarbeitet und genutzt.

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